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Weißstorch

(Ciconia ciconia)

Entgegen sich hartnäckig haltender Gerüchte kümmern sich Störche nicht um die Anlieferung artfremden Nachwuchses, sondern sind vielmehr an der Aufzucht von eigenen Nachkommen interessiert. Dazu bauen sie auf Schornsteinen, Dächern, Kirchtürmen oder Masten ein Nest aus Zweigen, in das sie 3 - 5 weiße Eier legen. Weißstörche bewohnen offene Kulturlandschaften mit Feuchtgebieten und fressen Amphibien, Insekten, Kleinsäuger, Regenwürmer, Fische usw. Vor allem durch Trockenlegung von Feuchtgebieten ist die Zahl der Störche in Deutschland stark zurück gegangen.

Im Frühjahr kann man im Vivarium die Aufzucht von Jungstörchen beobachten. Da die Alttiere im Vivarium jedoch nicht flugfähig sind, bauen sie ihre Nester am Boden oder auf leicht erhöhten Plattformen. Sehr gut zu beobachten ist auch ein typisches Verhalten der Störche, wenn sich die Paare am Nest begrüßen, indem sie den Kopf zurücklegen und mit dem Schnabel klappern.

 


 

 

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