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Das Bennett-Känguru (Macropus rufogriseus rufogriseus) ist die tasmanische Unterart des australischen Rotnacken-Wallabys aus der Familie der Kängurus (Macropodidae).
Es kommt auf ganz Tasmanien vor und bewohnt Eukalyptuswälder und daran angrenzendes Grasland.
Das Bennett-Känguru erreicht eine Kopfrumpflänge von 90 bis 100 cm, der Schwanz ist etwa 70 cm lang. Das Gewicht liegt bei 10 bis 15 kg. Männchen sind größer und schwerer als Weibchen. Das Fell ist graubraun und im Nackenbereich rötlich gefärbt.


Das Bennet-Känguru ist dämmerungsaktiv und in Freiheit nur selten tagsüber zu beobachten. Es handelt sich um einen Einzelgänger, der sich teilweise zu losen Herden zusammenschließt. Die Hauptnahrung besteht aus Gräsern und Kräutern.
Jungtiere kommen meist im Februar/März zur Welt. Da Kängurus zu den Beuteltieren gehören, wird nach einer nur 30 Tage dauernden Tragzeit ein nur etwa 1 Gramm schweres, sehr wenig entwickeltes Jungtier geboren, das seinem Geruch folgend zu zum Beutel wandert. Hat sich das Junge an einer der beiden Zitzen im Beutel festgesaugt, schwillt diese an und das Junge bleibt die ersten neun Monate seines Lebens im Beutel. Da Bennett-Kinder erst mit spätestens 17 Monaten vollständig entwöhnt sind, passiert es oft, dass das Weibchen ein Jungtier im Beutel trägt, während das Geschwister aus dem Vorjahr noch an der zweiten Zitze trinkt. Zudem kann die Mutter auch mit diesen zwei zu versorgenden Kindern wieder geschwängert werden. Im Vivarium werden jedes Jahr Kängurus geboren.

Außerhalb seiner Heimat hat sich das Bennett-Känguru auch noch auf einer Insel des schottischen Loch Lomond etabliert. Die dort lebenden Tiere stammen von zwei Paaren die in den 1970er Jahren von einem englischen Tierpark dort ausgesetzt wurden. Da es sich bei dem Bennett-Känguru um eine relativ häufige Tierart handelt, wird es auch von Privatmenschen gehalten. Dadurch kommt es immer wieder zu Meldungen von Kängurus in Europa. So wurden im Sommer 1998 gleich zwei Kängurus an verschiedenen Orten in Deutschland gesichtet, die beide ihren Besitzern entlaufen waren.



 

 

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