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Der Arguswaran (Varanus gouldii horni bzw. Varanus panoptes horni) ist ein Vertreter der Warane (Varanidae).
Er kommt im Süden von Neuguinea vor und bewohnt subtropische und tropische Gebiete.
Der Körper ist lang gestreckt und hat kräftige Beine mit starken Krallen an den Füßen.
Die Gesamtlänge beträgt etwa 160 cm, von der aber mehr als die Hälfte auf den Schwanz entfällt. Weibchen bleiben meist kleiner als Männchen.

Der Arguswaran ernährt sich in erster Linie von anderen Tieren oder auch Eiern. Er frisst alles, was er überwältigen kann. Hauptsächlich erbeutet er andere Echsen, Vögel und Nagetiere.

Der ansonsten einzelgängerisch lebende Waran sucht sich zur Paarungszeit einen Geschlechtspartner. Etwa 3 bis 4 Wochen nach der Paarung legt das Weibchen 5 bis 11 weiße und hartschalige Eier in eine Bodenmulde und bedeckt sie mit Erde. Je nach Temperatur schlüpfen nach 170 bis 290 Tagen die etwa 30 cm langen und 36-50 g schweren Jungtiere. Sie sind ab dem ersten Tag selbstständig und mit 2,5 bis 3 Jahren geschlechtsreif.

Der Stachelschwanzwaran (Varanus acanthurus) ist eine Echse aus der Familie der Warane (Varanidae).
Er kommt in Trockengebieten von Nord- und Westaustraliens und den küstennahen Inseln vor. Der bevorzugte Lebensraum sind steinige Halbwüsten.
Der braune, mit gelblichen Punkten gemusterte Waran wird 60 bis 70 cm lang, wobei etwa zwei Drittel auf den mit stachelartigen Schuppen besetzten Schwanz entfallen. Weibchen sind erheblich kleiner als Männchen.

Tagsüber versteckt sich der Stachelschwanzwaran unter Steinen und in Felsspalten. Zum Schutz vor Fressfeinden verkeilt er sich regelrecht in den engen Nischen und versperrt mit seinem Schwanz den Eingang des Verstecks. Nachts geht er dann auf die Jagd nach Insekten, Nagetieren und kleineren Echsen. Bei diesen Ausflügen ist der Schwanz beim Klettern in den Felsen behilflich und dient bei Auseinandersetzungen mit Feinden als Waffe.

In der Paarungszeit wird das Weibchen so lange vom Männchen bedrängt, bis es zur Paarung kommt. Nach vier Wochen gräbt das Weibchen dann eine Kuhle in die Erde und legt bis zu 18 Eier, die sorgfältig vergraben werden. Nach vier bis fünf Monaten schlüpfen die etwa 15 cm langen und 9 g schweren Jungtiere.
In Gefangenschaft kann das Höchstalter bis zu zehn Jahre betragen.

 



 

 

 

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