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Die Rotbauch-Spitzkopfschildkröte (Emydura subglobosa) gehört zur Familie der Schlangenhalsschildkröten (Chelidae). Sie kommt hauptsächlich Neuguinea vor und bewohnt Flüsse, Seen und Sumpfgebiete in tropischen und subtropischen Regenwaldgebieten. In Australien ist nur ein einziges Vorkommen im Norden der Halbinsel Cape York (Queensland) bekannt. Nach dem Fundort benannt, kennt man die Schildkröte dort als Jardin River Turtle.
Die Weibchen sind mit einer Panzerlänge von 25 cm etwa ein Fünftel größer als die Männchen. Die Männchen haben einen längeren Schwanz als die Weibchen und ihre Kloake liegt bei ihnen weiter hinten.
Neben dem charakteristischen orangeroten Bauch fällt auch ein gelber Streifen auf, der, seitlich am Kopf von der Nasenspitze über die Augen bis zur Ohröffnung verläuft. Typisch für Wasserschildkröten trägt die Spitzkopfschildkröte Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Die tagaktive Schildkröte ist ein guter Schwimmer und macht Jagd auf Insekten und Weichtiere. Als Allesfresser ernährt sie sich aber auch von Wassergewächsen. Für Sonnenbäder kommt Rotbauch-Spitzkopfschildkröte an die Wasseroberfläche. Die Nacht verbringt sie im seichten Wasser in Ufernähe.

Das Weibchen verlässt zur Eiablage das Wasser. Mit ihren langen Krallen an den kräftigen Beinen gräbt es im Herbst eine flache Erdmulde in die bis zu 20 Eier gelegt und mit Erde bedeckt werden. Nach 6 bis 8 Wochen schlüpfen die etwa 3 cm großen und 5 Gramm schweren Jungtiere. Die jungen Schildkröten sind von Geburt an selbstständig und brauchen keine Brutpflege.
Die Rotbauch-Spitzkopfschildkröte ist in ihrem Bestand noch nicht bedroht und wird auch von privaten Reptilienhaltern gepflegt.

 

 

 

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