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Die Prärieklapperschlange (Crotalus viridis) zählt mit ihren acht Unterarten zur Familie der Vipern (Viperidae).
Sie ist in weiten Teilen der USA und des südlichen Kanadas verbreitet und man findet sie nicht nur in der Prärie und anderen Steppen, sondern auch an Berghängen bis zu 3.500 Metern und besonders in Laub- und Kiefernwäldern.
Die Prärieklapperschlange kann bis zu 160 cm lang werden. Die Färbung des Schuppenkleides variiert je nach Unterart und Verbreitungsgebiet sehr stark. Sie reicht von sandfarben, über rotbraun, braun, bis hin zu schwarz. Der Rücken ist unregelmäßig gemustert, der Schwanz weist helle und dunkle Querbänder auf. Der flache, dreieckige Kopf setzt sich deutlich vom Körper ab.

Diese tag- und nachtaktive Klapperschlangenart gehört zu den Giftschlangen. Mit einem Biss gibt sie ein Hämotoxin ab, das sowohl Blut als auch Körpergewebe angreift. Vor allem für alte, kranke und geschwächte Menschen kann dieses Gift tödlich sein. Die Prärieklapperschlange ist nicht aggressiv und flüchtet lieber als anzugreifen. Bei Gefahr rollt sie sich zusammen und rasselt mit ihrem Schwanzende um einen Angreifer vor ihrem Biss zu warnen. Die Hauptnahrung besteht aus kleinen Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien. Die Beute wird mit einem Biss getötet und mit dem Kopf voran verschlungen.
Drei bis vier Monate nach der Paarung bringt das Weibchen bis zu zehn lebende Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt sind die kleinen Schlangen bereits 25-30 cm lang. Mit drei Jahren sind sie ausgewachsen und geschlechtsreif. Das Höchstalter beträgt 25 Jahre.

 

 

 

 

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