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Der Zwerggürtelschweif (Cordylus tropidosternum)
ist eine Echse aus der Familie der Gürtelechsen (Cordylidae).
Er kommt in Südostafrika vor und bewohnt vegetationsreiche
Gebiete wie Busch- und Trockenwälder.
Die Echse wird etwa 18 cm lang, wovon die Hälfe auf den Schwanz
entfällt. Der rotbraune Körper ist mit kräftigen
Schuppen versehen, entlang der Körperseiten zieht sich ein
Stachelband bis zum Hals. Die Bauchseite ist gelblich bis hellbraun
und deutlich glatter. Der Schwanz ist mit dornartigen Schuppen gewehrt.
Die kräftigen Krallen machen den Zwerggürtelschweif zu
einem ausgesprochen guten Kletterer.
Der Gürtelschweif lebt vornehmlich an und unter umgestürzten
Bäumen. Oft trifft man mehrere Tiere an einem Baumstamm. Er
ernährt sich von Insekten und Weichtieren. Bei Gefahr flüchtet
er in ein Versteck und verkeilt sich in einer Nische mit Krallen
und Schwanz, sodass es kaum möglich ist, ihn wieder herauszubekommen.
Zur Paarungszeit nähert sich das Männchen mit ruckartigen
Bewegungen dem Weibchen. Das Weibchen wird solange mit nickendem
Kopf und wackelndem Schwanz angebalzt, bis es schließlich
selbst mit dem Schwanz wackelt und sich dem Männchen zuwendet.
Dieses verbeißt sich schließlich im Nacken des Weibchens
und es kommt zur Paarung. Nach einer Tragzeit von etwa vier Monaten
kommen 1-4 Jungtiere zur Welt. Sie sind etwa 7 cm lang.
Mit drei Jahren ist ein Zwerggürtelschweif geschlechtsreif,
die Lebenserwartung beträgt 15 bis 20 Jahre.
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